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Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

innerhalb der letzten drei Jahrzehnte hat sich die Spiroergometrie von einem zunächst unhandlichen und wenigen Spezialisten vorbehaltenen Verfahren zu einer faszinierenden Methode bei der Beurteilung von Ventilation, Zirkulation und Energiestoffwechsel entwickelt. Dabei trugen mannigfaltige technische und wissenschaftliche Bemühungen zu einem tieferen Verständnis physiologischer Zusammenhänge dieser drei Säulen bei und ermöglichen die Einschätzung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit von Patienten und Sportlern.


Die alljährlichen Treffen der Arbeitsgemeinschaft Spiroergometrie zeichnen sich durch eine Mischung von Bewährtem mit neuen Aspekten aus und bilden die Plattform für einen regen Erfahrungsaustausch.


Da am Veranstaltungsort seit langem Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen rehabilitiert werden, hat sich die Neurologie als erstes Hauptthema herauskristallisiert. Nachfolgend wird das Schwellenkonzept kontrovers beleuchtet und unser Blick in Richtung All gelenkt.


Der zweite Tag widmet sich der Therapiesteuerung unter besonderer Würdigung des Sauerstoffpulses und stellt seltene Entitäten vor, die spiroergometrische Daten verwenden. Mit dem Festvortrag von Herrn Prof. Hollmann findet die 25. Jahrestagung einen würdigen Abschluss, wobei Kasuistiken und spannende Präsentationen zu lebhaftem Dialog einladen.


Über Ihr Kommen freue ich mich sehr und begrüße Sie herzlich in Höxter.
Ihr
Detlef Michael Ringbeck